Hinweise zum Schulbetrieb bis zu den Weihnachtsferien

Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer,

ab Montag, den 22.11.2021 treten einige Regelungen in Kraft, die die Sächsische Staatsregierung am Freitag beschlossen hat:

– Schulbesuchspflicht wird aufgehoben – Die Abmeldung muss schriftlich erfolgen und durch den Infektionsschutz begründet werden. Eine tageweise Abmeldung ist ausgeschlossen. Häusliche Beschulung wird nicht angeboten.

– Alle außerschulischen Aktivitäten (Exkursionen, Wandertage, , etc.) werden abgesagt!

– Wechselunterricht oder Schulschließungen sind, je nach Infektionsgeschehen, möglich.

– GTA – Angebote findet planmäßig statt.

– Selbsttests werden weiterhin 3 x wöchentliche durchgeführt (Mo, Mi, Fr). Auch Geimpfte und Genesene können sich testen. 

– Auch im Unterricht besteht weiterhin Maskenpflicht.

– Für Eltern und schulfremde Personen besteht nur Zutritt zur Schule mit medizinischer Maske sowie einem aktuellen Testnachweis, falls sie nicht geimpft oder genesen sind.

– Schüler müssen in den öffentlichen Verkehrsmitteln eine medizinische Maske (ab 16 Jahren FFP2 – Maske) tragen.

– AHA – Regel einhalten!!!

____________________

Sehr geehrte Eltern,

wie so oft in den letzten 2 Jahren! werden wir von den Ereignissen überrollt. Mir fällt es schwer, die richtigen Worte zu finden, um die Entwicklung zu beschreiben.  Wir unternehmen alles, um die Gesundheit Ihrer Kinder und der Lehrer zu schützen. Bitte helfen Sie uns dabei!

Bleiben Sie alle gesund!

Jan Genscher, SL der OSW

https://www.bildung.sachsen.de/blog/

Hygieneplan der OSW – gültig ab 22.11.2021

Der richtige Umgang mit sozialen Medien will gelernt sein

„TikTok, Twitter und Co – Social Media richtig nutzen“ unter diesem Thema fand am Freitag, 12.11.2021 in der Klasse 8b ein interessanter Workshop statt. Herr Kasten vom Bildungswerk Sachsen der DG e.V. gestaltete vier informative Unterrichtsstunden.

Woran kann man Fake-News erkennen? Wie geht man mit Hass im Netz um? Was ist Flaming? Und noch viele andere Themen wurde besprochen. Ein Hightlight war auch die Arbeit mit den neuen iPads der Schule. Im Namen der Klasse möchte ich mich bei Herrn Kasten bedanken.

Diese Anwendung hat den Schüler gezeigt, dass man unter Zeitdruck erstmal das „Bauchgefühl“ notiert. Man hat aber keinen Zeitdruck, wenn man im Netz etwas kommentiert. Kommentare könnten also gut durchdacht geschrieben werden. Ein Trost war aber die Aussage, dass nur 5% der Nutzer auch Kommentare schreiben. 95% der Nutzer von sozialen Medien lesen also nur.

Silvia Eckardt

Ein Besuch des Militärhistorischen Museums lohnt sich

Nachdem der Jugendoffizier Peter Schmid beide 10. Klassen am 10.11.21 in der Schule besucht hatte, fuhren wir am folgenden Tag ins Militärhistorische Museum nach Dresden. 

Dort angekommen, empfing uns Peter Schmid gut gelaunt vor dem Eingang. Im Museum erwartete uns eine Führung zum Thema ,,Zweiter Weltkrieg und Holocaust“ sowie eine Gesprächs- und Fragerunde zu aktuellen Themen, die Bundeswehr betreffend. Peter Schmid war selbst zu Bundeswehreinsätzen, z.B. in Afghanistan und Litauen. Sehr authentisch, überzeugend, locker und humorvoll gelang es ihm, uns einen kleinen Einblick in den Alltag eines Bundeswehrsoldaten zu geben.

Dass sich ein Besuch des Militärhistorischen Museums lohnt, haben die Schülerinnen und Schüler unserer beiden 10. Klassen mit ihrem Feedback bestätigt.

So meinte Tony: ,,Ich fand alles sehr interessant. Über den Zweiten Weltkrieg sowie über die Arbeit bei der Bundeswehr habe ich viel erfahren.“ Julien sagte: ,,Ich erfuhr, wie Tiere in Kriegszeiten eingesetzt wurden. Das war sehr spannend.“ Auch für Melanie war dieses Thema sehr interessant sowie der Einsatz von verschiedenen Waffentechniken. Clara hätte sich sehr gern noch mehr im Museum umgeschaut, aber leider war die Zeit zu kurz bzw. die Ausstellung zu umfangreich. Auch Jolina, Julien, Paula und andere würden das Museum noch einmal besuchen, um noch mehr über die Militärgeschichte zu erfahren. Shirin, Leon, Vincent, Leonie und Maverick meinten: ,,Es war sehr schön, informativ und auch witzig. Es hat uns gut gefallen und wir würden es jeder Zeit wieder machen.“

Vielleicht sollte der Besuch des Militärhistorischen Museums Dresden zur Tradition an unserer Schule werden? Denkt mal drüber nach.

Gisela Schöne 

Wir bauen ä Raachermannl aus’m Arzgebirg

Zum achten Mal trafen sich 20 Schüler der Klassen 5-9 am Nachmittag des 10.11.2021, um unter Anleitung von Herrn Wolf aus Eppendorf einen originalen erzgebirgischen Räuchermann zusammenzubauen. 

Herr Wolf hatte alle Hände voll zu tun, um allen zu helfen, ihren Weihnachtsmann, Schneemann, Wanderburschen, Skifahrer, Schornsteinfeger oder die Kaffeebohne zusammenzubauen. Es ist nun mal Handarbeit, das dauert seine Zeit und erfordert Geduld. Aber auch einige Lehrerinnen halfen mit, obwohl es ihre Freizeit war. Vielen Dank an alle Helferinnen und Herrn Wolf!

Letztendlich sind wieder alle stolz und zufrieden mit ihrem Raachermannl nach Hause gegangen.

Gisela Schöne

Gegen das Vergessen

Am 9. November, einem sehr ereignisreichen Tag der deutschen Geschichte, nahmen stellvertretend für unsere Oberschule Emma-Freya Zimmermann (Kl.6b), Paula Hörig, Karl Albrecht (beide Kl.10b) und Frau Heinrich an der Gedenkfeier für die Opfer der Reichskristallnacht und des Holocaust auf dem Waldheimer Augustinerplatz teil. Nachdem die Kirchenglocken nach 18.00 Uhr verklungen waren, sprachen Bürgermeister Steffen Ernst und Initiator Jan Lormis ein paar Worte, warum es wichtig war und ist, dass die in Waldheim verlegten Stolpersteine uns mahnen, nie wieder diese Intoleranz und diesen Hass gegen Menschen anderen Glaubens, anderer Herkunft zuzulassen. Unsere 3 Schüler verlasen danach die Biografien der jüdischen Familie Kosterlitz und des in Waldheim arbeitenden Kaufmanns Eugen Heymann. Unser evangelischer Pfarrer Richber sang zur Gitarre ein ergreifendes jiddisches Lied auf Hebräisch, das von der Sehnsucht nach der Heimat Jerusalem handelte. Jan Lormis putzte dann die Stolpersteine richtig blank und entzündete Kerzen. Anschließend legten alle Anwesenden eine weiße Rose nieder und gedachten der Opfer in einer Schweigeminute.

Ein großes Dankeschön möchte ich unseren 3 Schülern aussprechen, die sofort bereit waren, in ihrer Freizeit an der Gedenkfeier teilzunehmen und durch das Verlesen der Biografien diese aktiv mitzugestalten!
Heike Heinrich

+++ AHA-Regel +++

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen bitte ich nochmals um die Einhaltung der AHA-Regel:

 – Abstand halten

 – Hygiene beachten

 – Atemschutzmaske tragen.

Bitte regelmäßig die Klassenräume lüften.

Bleibt zu Hause, wenn ihr euch krank fühlt! Konsultiert im Zweifelfall euren Hausarzt!

Jan Genscher, SL der OSW

Werkstatttage der 8. Klassen im MFM Roßwein vom 01.11.21 bis 05.11.2021

Die Ärmel hochkrempeln und verschiedene Berufe selbst ausprobieren – darum geht es in den Werkstatttagen. Die praktische Erfahrung der Werkstatttage ist für viele junge Menschen ein erster, positiver Kontakt mit der Berufswelt. Nach der Potenzialanalyse geht es für die Schülerinnen und Schüler für eine Woche in die Werkstatttage. Hier lernen die Jugendlichen mehrere Berufsfelder (Lagerlogistik, Montage, Konstruktion, Erziehung, Metallbau) praxisnah kennen und können erste realistische Vorstellungen von der Berufswelt gewinnen. Sie können in der praktischen Arbeit bislang „versteckte Talente“ zeigen und gewinnen durch diese Erlebnisse neues Selbstvertrauen und neue Erfahrung.

T. Wojciechowski
Praxisberater